zu spät als nie

02.03.26 Nun sind wir weit gegangen.

Du, Gott, mit mir, Mensch.

Dank Deiner bin ich noch nicht ganz vorbei, wenn auch am Ende.

Am Ende einer irren Fastenzeit.

Alles um ich herum kommt zusammen.

Auch die Meinen sind alle Nah.

Bald da.

Morgen schon.

Dann stirbst du.

Für mich.

War mir noch nie so wie jetzt deutlich.

Denn zurzeit sterb ich auch. Jeden Tag ein wenig mehr.

Um am Ende zu leben?

Irre - was man bekommt, wenn man immer nur gibt...

...am Ende

Morgen schon.

Heute wird erstmal geweint ("gegreunt") - am Greundonnderstag, der Nacht wo er verraten ward...

...so halten wirt jetzt das letzte Abendmahl.

Du, Gott mit mir, Mensch.

Und ich darf dankbar mit den Meinen das Ostern erahnen.

Amen.

fasten-brechen

01.03.26 Nun sitz ich da. Allein

Doch Gott will da sein.

Verzeihn.

So komm herein.

Bald Ostersegen.

Und geh behütet - auf allen Wegen...

...ich geh, wohin der (neue) Weg mich auch führt,

durch Jesu Gnade zutiefst gerührt, in Seele, Herz und Sinn...

...so geh ich denn da hin.

über-irdisch

31.03.26 Endlich, alle da, wo sie hin wollen.

Die einen kreuz.

Die anderen quer.

Lange schon nichts mehr gehört.

Nicht gestört.

Gestern mit Bahn im Eisregen irgendwohin, wo präventiv ich Keller bin.

Im Keller der Erinnerungen und immer warten - Vollgas mit angezogener Handbremse.

Dann im MRT tat nicht weh - doch wann sagt mir "Mann" - es geht weiter, es ist vorbei.

Wohin der Wind mich auch weht - im Kaufland, im Zug und sonstwo war´s dann doch spät.

Am Ende die Wende, das Auto immer noch existentiell - Hoffnung materiell

doch so schnell geb ich nicht auf - so sitz ich hier

in vollem Lauf.

Und warte...

...das Ostern dem ganzen einen Sinn gibt.

Weil Gott mich liebt.

unter-irdisch

30.03.26 Der Tag danach.

Bilder hängen.

Lieder sängen.

Unsägliches Leid geschehen.

Nicht ganz unschuldig daran.

Doch unbewusst, wenn dann.

Kommt kein Lufthauch der Hoffnung, fängt auch noch der Sturm der existentiellen Demütigung an.

Kaum ein Fetzen Haut der Hoffnungslosigkeit im Wissen um Vergebungssonne im Trocknen.

Irgendwo im eigenen Zweifelschatten hocken.

Und warten.

Warten, dass diese Schreckenszeit einmal endet....

...und sich alles zum Guten wendet.

Ostern kann kommen.

Ich wär bereit.

zer-rissen

29.03.26 Palmarum

Heute - "Hosianna"

Morgen - "Kreuziget ihn"

Übermorgen - "verPiss DICH"

Irgendwann - "heilig gesprochen"

Doch seien wir mal ehrlich...

...ist Leben nicht immer "lebensgefährlich"?!

schrift-stücke

28.03.26 Son Samstag

Sonne scheint. Erinnerung weint.

Gut gemeint. Schlecht gemacht.

Nach dem Tag fast immer Nacht.

Draußen biegen sich die Bäume.

Dreck gelebte Träume.

Realer Irrsinn

Wo geht der Weg hin?

Gibt´s ne Chance oder ist Vernichtung das Ziel?

Wollte nie viel...

...doch das, was Gott mir anvertraut hat

macht mich jetzt platt

mitten auf dem Weg

bald - Schachmatt

weg-scheidung

27.03.26 Jetzt auch noch das. Irgendwie immer die Aus-Zeit zur Jetz-Zeit und Stress-Zeit und alles auf einmal, am besten Gestern erledigen. 

Nun sind die Menschen, die am meißten ent-täuschen auf und davon laufen oder doch noch da sind?

Doch auch das Andere, das Auto, das sicher Gewähnte eif nicht mehr reparierbar?

Total verfahren - und das trotz upgrade und Navi.

Da bimmelts laut und klar...

"Eigentlich solltest du mich doch anrufen" meinte Gott, doch heute mach ich mal ne Außnahme und "ruf dich bei deinem Namen, denn du bist mein." 

Und am Ende dieser Woche, am Ende meiner Gedanklen, meiner Kraft und meiner Möglichkeiten, am Ende eine Ära und fast am Ende dieser total verworrenen Fastenzei t- einen Neuanfang zu machen...

...auch wenn ich aufgegeben habe, ER gibt MICH nicht auf und macht das, woran ich nicht mehr glauben wollte...

 

Einen Neuanfang - so vergebe ich auch denen, die mir nicht vergeben können.

Ich bete für die, die mich hassen und (ob zu Recht oder aus welchem Grund auch immer) dass Gott ihnen den inneren Frieden geben mag und meine ehrlich gemeinte Entschuldigung für bewusste und unbewusste Schäden annehmen mögen - um deren eigenen Frieden wieder zu finden.

Gott gebe Größe dazu.

Amen.

licht-blicke

26.03.26 Heute eif Vollbremsung - bevor es mich in voller Fahrt, ähnlich, wie Dienstag meinen snowy, eif aus der Kurve haut.

Gestern nach dem Dienstagswirrwar noch einen drauf - heute, dem Gestern irgendwie hinterher lauf´- doch dann wenigstens der Wagen wieder da - gleichzeitig ich weg. 

Raus aus allem - was mir wert und lieb mal war.

Erstmal bei mir selbst runter kommen.

Mit meiner Anne warten...

...worauf?

Keine Ahnung. Frieden?

Wer weiß...

...am Ende macht jeder eh seinen Scheiß.

Wollte immer nur das Gute

Doch das Böse gewinnt.

Wer Frieden will, der spinnt.

Hab Fehler gemacht...

Gewiss...

Doch wer ohne solche ist,

soll schmeißen,. den ersten Stein...

...in der Bibel läutete diese Aussage eine neue Ära ein.

So geh hin und versuch dein Leben in den Griff zu bekommen...

...meinte der, den sie, weil er anderen geholfen hatte, aus lauter Dankbarkeit gekreuzigt haben.

Da kann man doch...

...echt wütig werden!

Oder die Hände falten, denn er starb auch für mich und den ganzen Scheiß drumrum...

Amen

schatten-spiele

25.03.26 So schlimm war die Fastenzeit noch nie.

Keine Ahnung, wohin es mich noch treiben mag - ich hoffe, ich falle

...in Gottes Hand.

zusammen-geführt

24.03.26 Was war das denn?!

Am Morgen eine kurze Fahrt voller Optimismus.

Von den dunklen Wolken nichts zu sehen.

Auf der Fahrt von Erfurt nach Weimar dann ein plötzlicher Ruck und von einer auf die nächste Sekunde gelebter Alptraum.

Vom (wiedermal) defekten Auto auf belebter Straße (Kurven und Menschen mit Warndreiecken regen ja zum Gas geben an...) dann doch ein wenig Entspannung, da Weiterfahrt Weimar, Abschleppen und Weiterschleppen irgendwie geklärt werden konnten.

Einer offensíchtlichen Abzocke nochmal so eben entgangen und im Ministerium bis Dienstende Dienst getan. 

Dann fing es an.

Wer sich sorgt kommt in den Sorgen um, sagt man.

Aber es sollte in den total verspäteten und überfüllten Zügen zu einem Bashing bislasng unbekannten Ausmaßes kommen.

Aus rechtlichen Gründen nur soviel dazu - seit diesem Moment schien mein Herz still zu stehen.

Was bislang Sorge und Fürsorge war musste dem Selbstschutz weichen.

Nach Heimkehr und einer viel zu kurzen Nacht - blieb ein fader Nachgeschmack... 

...eines verlorenen Tages.

Fazit:

"Alles falsch gemacht?"

Einiges wohl schon.

geht gar nicht

23.03.26 Auszeit am Tag danach.

Planen für das Morgen.

Um die Verbliebenen sich sorgen.

Keiner weiß, wie´s weiter geht.

Doch im Sitzen keine Antwort steht...

So steh ich auf, werf mich in den Tag - 

in der Bewegung ich die Antwort erfrag

und am Ende, es sich (hoffentlich) zum Guten wende...

verzweigte Zeit

22.03.26 Lass einmal einen Tag dazwischen.

Zeit und Sonne satt.

Das Auto ein wenig hergerichtet und der Tank, trotz unverschämter 2.39/l wieder etwas voller...

Mit frischem Haarschnitt und sattem Herzen nach guten Gesprächen bis spät in die Nacht.

Ablenkung und unerwartet gute Gedanken neu sortiert...

...Orientierung bieten nicht Drogen, Orientierung birgt Ziel und Zukunft, Weg und Rückweg.

Woher ich komm, wohin ich geh, begründet, wo ich steh.

Doch immomen sitz ich - bevor ich mit Anne die Sonne wieder erwandere.

Riecht merkwürdig die Sonne, irgendwie nach Knofi...

Doch am Ende schmeckts sagenhaft und nach lustigem Ausklang gings rittlings durch die Nacht.

Langsam kommen wir dem Ziel der irren Fastenzeit 2026 näher...

Noch ist nix.

Doch eigentlich alles.

Denn Gott schafft mir Recht - mitten an Judica.

verzweigte Zeit

21.03.26 Fast nicht zu ertragen.

Der Tag kommt mit Macht und die Sonne vertreibt die Nacht.

Überall baumeln Ostereier im Baum.

Dazwischen gelebter Alptraum.

Haare ab.

Schnitt für Schnitt und Schritt für Schritt gings weiter - und mancher Tritt machte den Geduldsfaden nur dünner und breiter. 

Als der Tag dem Ende entgegen ging, war ein Geburtstag nach dem nächsten ein gar köstlich Ding.

Austausch mit Gleichgesinnten konnte viele Fragen zwar nicht beantworten aber etwas Kraft im Umgang mit dem Ungeklärten geben. 

Am frühen Morgen heim.

Die Nacht noch dunkel, doch die Sterne wiesen den Weg.

...nur weg.

Amen.

Satans Fratze (gl)kotzt mich an

20.03.26 Heute war´s irre.

Was ich zwischendurch

- ich wollte doch nur etwas Nettes tun,

und tat es schlussendlich auch -

erfuhr ich entsetzliches...

...darfs nur niemand sagen,

hab´s jmd versprochen.

Aber es hat in mir was für immer zerbrochen.

Den Boden unter den Füßen weggezogen.

Zu oft zu offen belogen.

 

Wär ich in dem Moment nicht so schnell gelaufen...

...wär ich glatt auf die Fresse gefallen.

 

Nach der Nachricht bin ich noch etwas schneller gelaufen,

gleichzeitig alle Konten angefangen zu sperren,

Irrtümer klären

und

ein wenig mich an Curry Pommes nähren...

 

Werde nie wieder irgendwem vertrauen - oder doch?

Die Hoffnung, an der ich immer noch häng´

langsam aus mir weiter hinaus kroch.

 

Am Abend einen runden Geburtstag eben

im Kreise vieler Menschen den Gekreuzigten "leben".

Zu viel.

Gespräche, Input - Output und alles im zeitlichen Wirrwar Dutt.

 

Muss Vergeben schön sein - kann es nicht mal ohne Hass sein?

in mir wirds kalt

19.03.26 Wieder Erfurt. diesemal im Team.

Irgendwann mittendrin. Es funktionierte mal wieder gar nix, wenigstens n Spaggethie Eis mit Mango und Friedrich.

Wenigstens ein Lächeln diese Woche.

Herz und Hirn leer.

Am Ende bei Globus fast um den evrstanbd gebracht - doch mit Enkel gelacht, das genügt.

Geht der Tag einmal mehr schlaflos schlafen...

nirgends ein sicherer Hafen.

Gischt - zerdrisch uns nicht

18.03.26 Ein Tag. Ein Jahr. Immer noch da.

Aufräumen. Wegträumen. Weit weg.

Plötzlich ganz nah. Wieder da. In mir. Ein Wunsch, dass alles ist, wie es war. Mein Wunsch. Zerplatzt am Abend. Kann neuer Morgen kommen. Hoffnung. Passion ist dieses Jahr besonders lang...

Herzensfeuer

17.03.26 Am Ende Schweigen.

Am Anfang Hoffnung.

Dazwischen am Besten alles gleichzeitig.

Info-struktuieren-reagieren-umsetzen-reflektieren-Fazit

und das im Minutentakt vom Einlogggen bis zum Ausloggen.

Dazwischen erfolglose Parkplatzsuche. Parken irgendwo im Nirgendwo. Menschen helfen, zuhören, reagieren, wieder parken . Wege suchen, sitzen, hoffen, hören, harren, möglichst nicht emotional werden und dann die Heimfahrt... unter Stress fährt man nicht gut und trotzdem lebend angekommen.

Keine guten Worte... 24h lang - dafür ein paar gute Anregungen.

Realtiät kann grausam sein, doch die Wege und ergebnislosen Gehirnverrenkungen lassen in mir den festen Entschluss wachsen, erstmal mein Gesicht, dann das ganze Ich aus diesem Hamsterrad zu entfernen...

Was für eine Fastenzeit.

Gott schweigt - oder ruft so laut, dass ich ihn manchmal nicht höre(n will) - egal wie, es tut weh. Amen.

Warten - wird - werden

16.03.26 Gute Aus-Zeit. Aus-Schlafen. Aus-Träumen. Aus-Täuschen. Vor dem ersten Kaffee des Tages dann das endgültige Aus. Aus-Einander. Ge-Danken. Geh-deinen Weg. G-nade.

G-ott G-ebe mir Ge-lassenheit...

WhatsApp mahnt. Handy erinnert. Telefon klingelt. Infos. Abgespeichert. Tagestermine gesichert.

Perspektive schmilzt aufs Wesentliche.

Am Tages Anfang ein (inneres) Ende machen, gibt nicht wirklich Sinn.

Doch je mehr ich mich umschaue, desto weniger Wesentliches ist mehr da.

Am Ende muss doch der Kern der Sache zu sehen sein.

Alles löst sich irgendwie auf.

So (hoffentlich) auch bald meine Fragen nach dem warum - wieso - weshalb.

Und irgendwer nimmt sich dann auch mal meiner Seelenfrage an.

Denn ich (hoffe) bin doch nicht an allem Schuld?

Oder doch?

Dann wär´s wohl besser, moich gäb´s gar nicht mehr...

Oder wie?

Auf alle Fälle entschuldige ich mich einmal mehr...

...wie damals, als man mich im Schulbus schubste und ich mich beim Täter entschuldigen musste, da dieser größer, mächtiger und ich-bezogener war...

...wer am Boden liegt, auf den tritt man nicht auch noch.

Ich hoffe, wenigstens da habe ich nicht versagt und lass all die liegen, die liegen bleiben möchten.

...und geh´ meinen Weg - ist ja nicht mehr lang.

Hoffe ich. 

Amen.

Weg-gehen

15.03.26 Laetare - freue dich.

Auch wenn´s Lachen im Halse stecken bleibt.

Denn irgendwoher scheint (k)ein Lichtlein mehr.

Wie stolz unsere Jüngste gestern mit ihrem Leporello... ;)

davon fuhr - doch noch Hoffnung.

Wie herrlich meine Frau und ich den Osterkreis überlegten -

doch noch Zeit?!

Für uns ein Sontnag, einmal mehr mittendrin.

Passionszeit (ehrlich!) ohne Pfeife trotz vieler Versuchungen in und um mich herum.

Kaum Perspektiven - kein lobendes Wort, mehr investiert, als gewonnen und trotzdem am Ende der ersten Hälfte dieser erneuten "7-ohne-Wochen" eine Hoffnung bleibt...

...Ostern kommt

 

Und dann!

 

Amen.

Ausschnitt

14.03.26 Einmal mehr den Tag gemeinsam begonnen.

Wiedermal einsam bestritten.

Am Ende doch ein Weg gewiesen.

Denn der innere Widerstand gebrochen.

Zu Kreuze gekrochen.

Wer weiß, was morgen ist.

Denn heute - ist vorbei.

Amen.

Seele erfriert

13.03.26 Ein sonniger 13. und doch in mir ist etwas zerbrochen.

Der Widerstand lässt mich träge durch den viel zu langen Tag gehen.

Gehen, schleichen, klettern, Wege suchen. Wälder, Täler, Höhen Tiefen gleich.

Arm ist wirklich reich und wer meint er hat´s der verliert´s doch kein Weg klärt Fragen. Das könntest nur du, doch du bist weit weg. Irgendwo - sagst es mir nicht.

Und erwartest zur Unzeit Antworten?

Die Resilienz, die ich Anderen zu geben vermochte

gelingt bei mir nicht.

Gelingt aber auch bei den Anderen nicht

mehr.

Zumindest gelingt die Klage der Anderen

umso besser.

Ich schlecht. Ihr gut. Macht keinen Mut.

So seh ich meine Welt in Trümmern liegen

und komm an meine Grenzen

muss durchhalten

für die Anderen

mein Herz?

schlägt noch

der Krebs?

ist noch

ich da

du dort

bald fort

Amen.

zerbrochen

12.03.26 So langsam begreif ich.

Alles nur Schein?

Wieder und wieder versuchen mir Menschen irgendwas zu vermitteln.

Ich hör sie. 

Verstehs aber nicht.

Im Moment ist es wie, als ob unsichtbare Stimmen dir zuflüstern.

Mene tekel ufar sin...

oder so

aber genauso fühl ich mich...

"gewogen und zu leicht befunden"

komm oh komm

du Tod des Schlafes Bruder

Amen.

Hoffnungslicht

11.03.26 Heute ein Tag, der uns seinen Frieden geben mag.

Gemeinsam mit Generationen am üppig gedeckten Mittgstisch.

Laut Lachen tut gut.

Irgendwo weit weg.

Doch dann...

Mittendrin eine Nachricht - erst Freude, dann ungläubiges Staunen.

Es war doch nmal dein Freund?

Wenn er das denn durchzieht, das durchsteht, dann wieder Leben. Endlich!

Freundschaft - auch endlich?

Strenge Blicke versperren die Wahrnehmung, wiedereinmal Verwirrung.

Nicht gut.

Gedanken kreisen.

Antwortlosigkeit bleibt.

Fröhliche Gesichter.

Die Seele verhartrt mit ungeweinten Tränen.

Und keiner weiß das was wird.

Niemand da.

Alle hier.

Was ist.

Was war.

Was wird.

Alle sagen, Du Schuld!

Und tief im Innern sagt eine Stimme.

Stimmt.

Gott?

So schlimm war Fastenzeit noch nie.

Amen.

Blut

10.03.26 Da zieht einem einer die Beine weg. Zu welchem Zweck?

Dass er besser steht?

Mehr Platz im Leben hat, für seine, vermeindlich besseren Argumente und Dinge, von denen er noch nicht mal ahnt, dass es diese in ihrer Vielfalt gibt?

Einfalt trifft Hochmut, die bekanntlich vor dem Fall kommt.

Wahrheiten werden verdreht, wie damals schon bei Bonnhoefer.

Nicht dass sie Nazis wären.

Nein, es sind Demokraten.

Scheindemokraten.

Es sind Christen.

Grüne, Schein-Christen.

Sie scheinen Grün, doch nach einer Weile sind sie runzlig und braun.

Vernichten, was nicht ihrer Meinung ist.

Das hatten wir doch schon mal.

Das ist nicht nur ein rein deutsches Problem.

Der Mensch ist immer noch des Menschen Feind.

...und Gott schickt seine Engel.

Es müssen nicht immer Männer mit Flügeln sein.

Es kann die unausgesprochene Herausforderung aus der Samstagnacht sein.

Es kann die Sonnenuntergangsfahrt zwischen Feldern und einem Schloss, über die A4 gen Heimat und noch so viel mehr sein.

Die ungeweinten Tränen bahnen sich ihre Bahn, da kommt kein sogenannter Demokrat, kein Christ und eh kein Ungläubiger ran - denn grade den Zweifler hat Er lieb.

Er, der Schöpfer dieser Welt.

Ich nenne ihn Gott, wie du ihn nennst, ist mir egal,

hauptsache, wir beiden gehen gemeinsam auf unseren Beinen und stützen uns weiter, wenn die anderen fallen und lallen - denn er hat uns seinen Frieden gegeben.

Amen.

Frieden

09.03.26 Dieser eine Tag. Ausruhen. Kraft schöpfen. Neu ausrichten. Fragen, wo geht die Reise hin. Gibt es einen erkennbaren, einen spürbaren Alogarythums? Im Versagen, im Tun, im Lassen, im schnell Vergänglichen?

Gott spricht, du Narr. 

Recht hat er.

Ich lass es.

tröste

08.03.26 Du siehst mich, auch hinter den ungeweinten Tränen. Irgendwann auf der Heimfahrt brach dann doch der Damm. 

Wut, Schmerz, Unglaube und das Wissen, dass alles Entscheidende vom eigenen Tun im festen Glauben an das Gute immer wieder durch den Verwirrer, den Satans herrührt.

Man wiegt sich oft in falscher Sicherheit.

Nichts ist Sicher.

Nur die Unsicherheit darf nicht Raum beherrschend werden, denn dann sind Neugier, Spontanität und Nächstenliebe passé. 

Gott tröstet und weist den neuen Weg, denn "Du Bist Ein Gott Der Mich Sieht"

Occuli - die Hälfte ist fast geschafft - irgendwann muss man doch mal das Licht am Horizont sehen...

Occuli "benebelt"; das Unsichtbare sehen lernen

07.03.26 Zweiter Tag im Landtag mit den mir anvertrauten jungen Menschen.

Manche dankbar, manche engagiert, interessiert und am Ende des Tages bin ich informiert - habe abends ein unverhofftes Wiedersehen erlebt und dann wieder doch nicht und nach unendlich vielen Kilometern bei 2,20/l und nach unendlich vielen Warte- und Zeitschleifen wiedermal begreifen am Ende irgendwann in der Nacht die Erkenntniss der Täuschung.

Am Morgen schlich die Hoffnung gleich dem Mond hinter der Nebelwand.

Wieder mal alles richtig gemacht und das Falsche hatte gewonnen.

Daher dann die Ent-Täuschung als eine Art Reinigung der Seele und die Nacht verbarg einmal mehr die ungeweinten Tränen.

Gott tröstet.
Landtag - Kunstausstellung

06.03.26 Auf geht´s oder Ab?

Ent-Täuschungen oder Ver-Wirrungen?

Auf jeden Fall ein gutes Abendessen und eine günstige Aussicht auf ein gutes Miteinander.

Denkste.

In den Nachtstunden kamen viele Gedanken und am Ende...

...die Gewissheit

Es ist, wie es ist.

Gott tröstet.

KT LSV 2026

05.03.26 Alles so diffus.

Total vernebelt und unklar.

Wenn etwas in Unordnung ist, dann kommt das Chaos gleich von allein dazu.

Drumherum herrscht Fragenmaraton und in mir eine nie gekannte Leere.

Keine Tränen mehr zum weinen.

Am Ende hilft nur einj kehliges Lachen.

Die Passion ist am tiefsten Punbkt angekommen...

...denn ab sofort wird nichtz mehr gebuddelt.

...wenn das Loch, in dem ioch mich befinde am tiefsten ist

...wenn die NAcht am dunkelsten scheint

Kann Ostern doch gar nicht mehr so fern sein.

Wass-er-schlagen

04.03.26 Ob heute noch was dazu kommt?

Entscheide nicht ich.

Eins nur, 

wer am Boden liegt, auf den sollte man nicht auch noch drauf rumtrampeln.

War früher immer unsere Maxime...

...heute, im 22.Jhdt scheint es eine Art Sport zu sein, denen,

den man den Boden unter den Füßen weggezogen hat,

noch eins draufsetzen zu müssen.

Danke meinem ehemaligen Diplom Korrekturleser (verst.),

der meinte zum Abschied mir einen ganz "besonderen" Segen mit auf den Lebensweg geben zu müssen...

...er wünscht mir "ne Menge Regen"

Ich glaube, es reicht, habe schwimmen gelernt, jetzt wäre Zeit für etwas "Trockenes"...

Wass-er-schlagen

03.03.26 Wieder was ein Tag. Mit wertvoller Fracht gen Erfurt.

Dort das bofrost Eis getaut und geschaut, dass weiter geht, was irgendwo im VIS rum steht.

Bei herrlichem Wetter immer wieder durch das Regierungsvirtel gewandert...

...am Ende im Landtag angekommen.

Dort wartete neben dem Auto (ganz) ne Menge Jugend und Erinnerungen (ganz doll viel).

Dann kam das Auto (kaputt) doch noch "in Fahrt" und viele Informationen, Freistellungen, Urkunden, Tätigkeitsnachweise und eine Zeit-Reise alles gleichzeitig diametraler Richtung im großen Beratungsraum des Landtages...

Die andere Richtung fuhr gen Klausurtag im "Aquarium" des Landtages und musste mit einigen Änderungen im Ablauf doch am Ende ein kleiner Erfolg sein, trotz einiger mahnender Worte...

...und der Austausch im Landtag und den spannenden Menschen direkt danach einmal mehr eine ganz besondere Richtung.

Am Ende des Tages richtete sich das Auto (ganz) ein wenig und versuchte der eingeschlagenen Richtung doch noch etwas "Gutes zu tun", doch nicht immer wird das Gute (kaputt) einem auch gelohnt (total kaputt).

Die Zukunft (völlig im Dutt) ist ungewisser, denn je, doch oh weh - gleich Mitternacht und ohne eine Antwort ins Bett (mich selbst) gebracht.

Nichts ist gemeinsam.

Dank dem Verwirrerer.

Zeit, dass Gott spricht.

Amen.

Seelenspiegel

02.03.26 Was für ein Tag. Eigentlich ein ruhiger.

Nachdem gestern mit Eis und einer herrlichen Wanderung doch noch die Wandlung passierte, passierte heute alles auf einmal.

Ein Auto kaputt. Das andere fuhr in Richtung Biopsi. Doch dort, Ernüchterung wie nie.

Am Ende das eine Auto immer noch kaputt, die Zukunft ungewiss, aber voller Aufgaben und offener Rechnungen, weil immer noch keine Antwort.

Am Ende ein Anfang mit den uns anvertrauten jungen Menschen.

Unsere Kinder.

Mit dir.

Gemeinsam.

Danken.

Meine Mädels.

01.03.26 Erinnern. Gedenken. Danken. Gedanken. Manchmal kreisen sie stetig. Manchmal ruhen sie, in sich selbst. Manchmal übertönen laute Töne, laue Luft und eine Sehnsucht ruft nach dem Morgen.

Noch überwiegen Sorgen.

Reminiscere und die Erinnerungen tragen aus dem Gestern ins Morgen - verweilen ein wenig im Heute, um dann für immer in mir zu verschwinden.

(K)einer hört.

Gott brennt.

28.2.26 Ein erster Samstag im Fastenkreis.

Keller und Seele ein wenig aufgeräumt.

Irgendwann am Abend dem Tag und Gott dankend begegnet.

Viele Abenteuer abgschlossen.

Viele Beziehungen abgeschossen.

Trotz innerem Regen nicht aufgeben.

Denn draußen scheint die Sonne zum Trotz.

Gott gibt mich nicht auf.

Zersägt den Seelenklotz.

strahlende Laune. überall.

27.2.26 Erfurt kam mit der letzten Stunde der Arbeitswoche gut in Fahrt.

Einige Dinge geregelt.

Der Hauptakt lässt noch auf sich warten.

Dann noch einen Rutsch nach Sachsen-Anhalt und irgendwann am frühen Morgen heim mit Frau und Schwiegermutter...

...und schwerem Kopf...

...ein wenig Ablenkung tat gut, denn alles Andere raubt (e) den Mut.

Hoffnung keimt.

26.2.26 Heute ganz nah dran.

Fast berührt.

Freude ganz kurz gespürt.

Vergeben ist so großartig, wenn der, dem man vergeben will auch mag.

Doch er mocht nicht. 

Im Gegenteil.

Alles verwirrt und noch etwas komplexer.

Der Tag verrint einmal mehr.

Ungenutzt.

Doch die KT kommt trotz der knappen Zei9t langsam in Fahrt.

Am Ende noch ein paar gute Menschen und ein wenig Hoffnung.

Und immer wieder Aufgeben oder weitermachen?

Weiter so? 

Oder lieber, "lass los" und sei froh?

Keiner rät, jeder starrt und der, um den es geht fährt eine Spirale abwärts immer schneller und unaufhaltsam.

Hilft nur noch Beten.

Gott sei Dank, wenigstens auf den ist noch Verlass.

Versprechen. Gebrochen.

25.2.26 Meine Zeit . Die eine Zeit. Kein Streit.

Und dann dass.

Rundherum läufts, doch die eine Frage bleibt.

Noch ist Fasten gar nicht richtig gestartet, da möcht ich´s gerne wieder beenden.

Von vielen Aufgaben getrieben, lenk´ ich mich ab.

Darf nicht aufgeben,

nicht jetzt,

nicht hier,

denn dann wäre alles angefangene auf der Zielgraden verloren und die, die ich jetzt noch mag,

reihen sich denen ein,

die mich hassen.

Sollte ich mich lassen...

wenn der Schnee geschmolzen ist...

24.2.26 Erster Tag Ministeriums-Zeit .

Die einen wollen was.

Die anderen können nicht warten.

Mit wirrem Geist starten und klare Gedanken wagen.

Morgen keinen zum GFragen.

Niemanden sagen.

Und am Ende des Tages erfahren.

Ich habe geirrt.

Zieh mich zurück, denn der nächste Tag kommt.

Zum Glück.

Hoch hinaus

23.2.26 Erster Tag  Normal-Zeit .

Mit Lilly pur.

Bausteintürme und Abrechnungsswürme.

Wasser zu kalt.

Keller voll, halt.

Einräumen, Aufräumen, vom Gestern träumen.

Bausteinturm eingestürzt.

Wieder wach obwohl immer noch müde.

Denn dank dir, verwirrt und am Ende des Tages ein neues wagen. Fragen über Fragen und alle schauen zu mir.

Als ob ich die Antwort wär.

Eindrücke hinterlassen

22.2.26 Letzter Tag Aus-Zeit Wintertraumcamp.

Die Kinder wieder daheim.

Sonne strahlte am Ende in Strömen, Einpacken unter erschwerten Bedingungen.

Knoblauch Peperoni satt und Parkplatzschutttle pur.

Du fehlst.

Am Ende einer viel zu kurzen Reise gemeinsam in guten Erinnerungen leben.

Theorie vom Morgen in die Praxis vom Abend ein und umsetzen. Griechische Garnelenn und Gyros satt.

Für die nächsten Tage platt. 

Du fehlst. 

Diesmal geht es daheim ins Bett.

Ein entspannter Sonntag mit Fichtennadelduft lässt die Errinnerungen noch ein wenig wach halten.

Alles da.

Nur du...

IceBreaker

21.2.26 Zweiter Tag Wintertraumcamp.

Oben auf dem Berg.

Sonne satt und Schneeballschlachten pur.

Edelsteine funkeln mit Eiskristallen um die Wette.

Sauna dampft und du fehlst.

Laser zucken durch die Nacht ebenso wie unsere Chinachallenge. Lycheebowle und Frühlingssuppe selbst gemacht.

Du fehlst.

Am Ende gemeinsam chillen.

Die Theorie vom Morgen in die Praxis vom Übermorgen ein und umsetzen.

Du fehlst. 

Diesmal gegen halb vier ins Bett.

Sauna war einfach zu nett.

Eine ruhige Nacht mit Fichtennadelduft begrüßt bereits den Tag, da schlaf ich endlich ein.

Du fehlst.

Lichtbringer

20.2.26 Erster Tag Wintercamp. Du fehlst. Starker Auftakt. Tolle Jungs und eine herrliche Location. Du fehlst. Schnee. Sonne. Ne kleine Sauna und viel Blödsinn im Kopf. Du fehlst. Dann der erste Tag mit vielen Fragen an das Leben. Intensiv. Ehrlich. Einfach wunderbar. Neben Nachtwanderungen und einer Burgerchallenge ein paar putzige Pranks. Du fehlst. Am Ende gegen drei ins Bett. Die Burgen sind gemacht für eine ruhige Nacht am, lustig gluckernden Bergbach. Du fehlst, denk ich und schlafe endlich ein.

Intensiv. Innovativ. Irre.

19.2.26 Fast Fasten.

Starte erst am 22.

Heute ist heute und heute ist Start vom Wintercamp.

Noch ist Auto leer.

Bald beladen.

MIt wertvoller Fracht.

Noch ruhtzt diese den Tag.

Noch ruh ich.

In mir?

In dir?

Gott sei mir Sünder gnädig.

Kirche auf - Kirche Zu - Kirche wieder auf.

Müll steht, wo er steht.

Schlüssel liegt wo er liegt.

Keller geputzt und Flügel gestutzt.

Unvollständig und ohne Information.

Was geht.

Was nicht.

Was niemehr?

Was neu hier?

Immer nur Fragen.

Auf Antworten warten.

Und du?

Du Gott. Du Rat. Du Tat. Du Antwort.

Weißt, wohin die Reise geht.

Egal wohin ich mich bewege.

Du bist da, um mich aufzufangen.

Mal weich. Mal hart.

Aber immer - in deine Gegenwart.

Gottes Geborgenheit.

In dieser verwirrten Zeit.

Amen.

Ungeklärt. Unvollständig. Unruhig. Mutig.

18.2.26 Fasten 2026 fängt fast an.

Zugegeben, ein wenig hektisch. 

Taschen packen. 2x gleichzeitig.

Fahrt zum Bahnhof mit wertvoller Fracht.

Frau und Tochter und Enkelin auf zur Großen.

Dann dem Wahnsinn trotzen.

Haushalt abgelehnt.

KT unvollständig.

Überarbeiten.

Einreichen.

Verwerfen.

Neu einreichen.

Schneegriesel und ab durch die Mitte.

Planen. Verwerfen. Warten. Hoffen. Verzagen.

Neu angfangen.

Wieder warten.

Am Ende wo anders landen. Wertvolle Fracht einladen.

Tiefe Gespräche. Gedanken.

Unvollständig starten und am Ende des Tages satt und zufrieden auf einen neu Anfang hoffen.

Fasten. Hasten. Ruhen. Tuen.