7 Wochen ohne 2021

24.2.2021 In Vorbereitung auf das zweite Passionswochenende geht es heute in Gedanken in die Küche. Eine Küche voller Kinder. Wann wieder? Winterferien vorbei - Chance vertan. Die Kinder werden größer, Gedanken, Sorgen, Sehnsüchte wachsen in Coronazeiten alleine vor sich hin - doch in Nah und Fern kommunizeren Menschen, so wie ihnen der Schnabel und die Technik gewachsen sind... Videokonferenzen geraten leicht ins Stocken, da Übertrgungsraten überschritten werden und der Stream im Hintergrund, der so herrlich beim Denken hilft und von Unnötigem ablenkt wird wegen Überlastung auf die Warteschleife gelegt.... Da kommt zu allem Übel auch noch ein Schützer der Daten hinzu und nimmt sich das Recht, da es von Anderen ausgesprochen wurde und beschränkt das Recht der Kommunikation, da dieses wiederum durch Andere beschränkt wurde.  Eine dauerhafte Beschränkung vermeidet Neuinfektionen aber nicht den Kern der Ursache an sich. Doch die, die sich mit diesen Ursachen auseinanderzuestzen haben werden durch Beschränkungen aller Art immer mehr ins Abseits gedrängt. Von Phantasiebesoldungen für Würdenträger einmal ganz abgesehen sind die, die wirklich arbeiten denen in nichts nachstehend, die meinen sie arbeiten. Denn ohne die wirklcih arbeitenden würde kein Brot, kein Ei, kein Saft auf den Tischen der Herren stehen, die mit dem Mehr an Aufwandsentschädigung im Überflus konsumiert werden. Und was ist mit den Anderen, den befristeten Halbtagsstelleninhabern? Die arbeiten dann halt 3 Halbtagsjobs, damit ein kleines Tagesgehalt am Ende das Überleben garantiert - aber nur bis zum 15., da ist dann der Monat eben schon wieder zu Ende. Und die Anderen? Die überlegen ob sie nicht zum dritten Mal in diesem Monat einfach an Corona vorbei nach Übersee fliegen, da sind die Anderen nicht so lätig und man muss sich mit Denen nicht beschäftigen - komisch, hatten wir alles schon. Coronafeudalismus. Ich übertreibe. Weiß ich. Aber gern, denn gestern war ich einmal mehr in unserer Landeshauptstadt und musste mit eigenen Augen ansehen, was mir so alles auf meinen Schreibtisch geflattert kam. Da kann einem doch echt schlecht werden. Nein. Da gehe ich lieber in Gedanken in die Kinderküche und sehne mich in Träumen durch den Tag, wo wir wieder in Frieden und behütet unser Süppchen kochen. Lasst den Anderen ihre Reichtümer horten und Coronabedingt einschränken und wegfliegen, am Ende werden die kleinen Köche Denen die Suppe versalzen - in Vorbereitung auf deren Passion.

24.2.2021 Gleichgewicht bringt einem das tägliche Blau etwas näher. Ungleichgewicht lässt den Nebel der Verzweiflung aufziehen. In dieser ganz besonderen Passionszeit versuchen Traditionen, Rituale und §§Hengste ihre Daseinsberechtigung zu erstreiten. Diskussionen mit und ohne Ziel karrikieren die Demokratie. Manchmal, so denken Manche, wäre eine Monarchie auch nicht schlecht. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich oder eben nicht. Dann bemalt man Karteikarten und pinnt diese an Wände, vornehmlich von Schulen mit viel Fördermittelaufwand oder man bemalt Bettlaken und kotzt brüllend in Megaphone sein Verständnis von Demokratie. Und so bleibts. Steine gegen die Meinung anderer, Ohnmacht und hängende Schaufensterpuppen gegen anders denkende politische Obere und die eigene Ohnmacht soll die Ohnmacht der Anderen werden, die jetzt an der MAcht sind, an die man gerne selber möchte. Und daziwschen lacht der Verwirrer und beschwört Astra Zeneka, Biontech und Pfizer oder Putins, Obamas, Trumps und Merkels Allmachtsanspruch....ach ja, auch Windows, Facebook und Whats App sind die besonders Bösen der Nation. Und wärend der bigotten Zeit geht der Geist von Heine wieder durch das Land - verweist auf die Wasser predigenden und Wein saufenden und lässt nicht locker - denn Barmherzigkeit und die Notwenidigkeit einer kindlichen Neugierde macht den besser Verdienenden die Taschen nicht voller. Also wird weiter medial produziert und brüllend provoziert. Ein wenig inneres Gleichgewicht und das Blau des Tages strahlt über den Wolken, wo Gottes Freiheit unendlich zu sein scheint...

23.2.2021 Was für ein Tag. Klares geklärt und unklares neu formuliert. Irritationen rund um den zurzeit im Krankenstand stehenden Beruf und Zukunftsgedanken rund um das besondere Projekt gleichen einer Fahrt auf dem Ozean - klare Sicht wechselt sich mit mannshohen Wellen ab. Romantisches Licht und ein vertrauter Horizont wechselt sich mit dem Dunst des Morgens am frühen Abend ab. Das rettende Ufer zwar in Sicht, aber wie dahin kommen? Mit viel Geduld und in dieser Zeit mit ein wenig Wind in den Segeln - so segeln wir weiter - hart am Wind.  Was ist heute eigentlich für ein Tag?

22.2.2021 Trotz einer kalten Nacht wieder ein warmer Februartag. Was für einer? Coronahomeofficekrankschreibung macht es einem nicht grade leicht immer auf dem Laufenden zu bleiben. Ich glaube, wir haben Montag. Habe heute etwas früher mit dem Arbeiten angefangen. Bin mir sicher es muss Montag sein - sonst läuft es doch auch immer ehr zögerlich an. Der erste Montag in der Fastenzeit und keine Pfeife weit und breit. Dafür aber eine komplexe Rezension zur Überarbeitung und ein Konzept für ein bislang noch nie dagewesenes Projekt zu erstellen. Nebenbei unmögliche Mail mit meiner LSV besprochen und Augen gen Himmel verdreht - Herr hilf uns vor §§Menschen, die in Covidzeiten an ehernem Gesetz festhalten. Hoffe, mit Hilfe meines Hauses auch dieser Aufgabe für die Jugendlichen gerecht zu werden. Trotz Krankschreibung kann ich die doch gerade in dieser Woche der digitalen Zusammenkunft aller Kreisschülervertreter nicht alleine lassen... Naja, bald sind hoffentlich endlich die vom November her verschobenen Wahlen und dann schauen wir wohin die (neue) Reise geht. So wie bisher war s noch nie - aber das ist ja bei jedem so; außer bei den §§Reitern der wohlversorgten Verwaltungen... alle Anderen, die wohlversorgt hoffen, dass Covid Spreu von Weizen trennt sei gesagt - trete nie einen Hund, solange er ein Welpe ist - der Hund beißt dich, wenn er erwachsen ist...erwärmen wir solange die Eiseszeit mit Erbarmen über die Armen...

www.starlights.live/schattenkinder verrücken den Alltag...

21.2.2021 Invocavit - Die Einladung zuzuhören. Ein langer Weg ist eingeschlagen. Noch wehrt sich das innere Ich. Bald kommt mit dem nahenden Frühlig hoffentlich das entschleunigte Ich zum Zuge. Seit gestern ein wenig Zuversicht. Jetzt neue Aufgaben und ein Sonntag, der voller Sonne und Kraft zum Spazierengehen einlädt. Saale, Unstrut und die schneebedeckten Wiesen funkeln um die Wette. Die Leiste schmerzt noch ein wenig. Doch ein paar Schritte müssen schon sein. Das innere Ich sehnt sich nach Bewegung und Neuerungen im immer gleichen Lock Down Home Office Alltag. Wenig Perspektiven und wenn, werden diese zerdiskutiert, statsistisch ausradiert und immer mit mehr Angst filtriert, dass ein neues Mutanten Virus dem alten Bekannten folgen mag. Der natürliche Respekt vor dem Virus weicht der medialen Hysterie - schaut man weg? Hört man hin? Ich lade einmal mehr ein zuzuhören - auch wenn ich nicht genau weiß wen ich erreiche und wie das Gedachte ankommt, ich denke und das lass ich mir durch keine Pandemie verbieten - herzliche Einladung dem mitzutun. Klick mal (auf das Bild hier drunter) und lausch mal. Invocabit me, et ego exaudiam eum.

www.starlights.live/schattenkinder lassen den Sonntag klingen. Hier einfach klicken!

20.2.2021 Sonderabend - grad kam ne Mail, die vieles veränderte. Langes Warten endet. Jetzt einen Schritt weiter. Benommen und angekommen. Noch ein wenig "benebelt" von den vielen Informationen und eingeschränkt im Radius und dem Sozialen. Doch guter Hoffnung. Warum auch nicht. Es ist ein Tag, der sich langsam durchkämpfen will und ich will auch kämpfen. In mir rund herum und den Anderen ein Zeichen sein, eine Brücke - stabil und verlässlich an der Stelle, die man sich einmal gemerkt hat. Manchmal ist die Stelle im Nebel und denkt alleine einsam vor sich hin. Dann stehen auf einmal alle gleichzeitig an diesem Ort und quasseln durcheinander - dann heißt es genau hinhören und keinen noch so kleinen Hinweis überhören. Das füllt derzeit die Stille. Mit Leben. An diesem Sonderabend eben.

19.2.2021 Freiatag - Kassensturz kommt zu kurz. Leben läuft draußen am Fenster vorbei. Noch zwei Wochen in dieser ver-virrten Fastennzeit inkludierte Auszeit. Die neue Leiste schmerzt. Aber egal. Es gibt ja Pillen, Spritzen, Tabletten. Auch gegen die Perspektivlosigkeit? Da hilft nur Zeit. Oft der Griff nach der beruhignden Pfeife. Fehlt. Rituale, wichtiger denn je - Ablenkung? Geht beim Blick aus dem Fenster verloren. Zuerst schönster Schnee, ungenutzt. Dann herrlichste Sonne, ungewohnt. Bleibt vor dem Fenster ein Schattenbild, kein Lebenslicht fackelt. Im Raum kalter Rauch. Eine Kerze mit Vanilleduft erfüllt ein wenig den Raum. Mehr nicht? Musik. Laut - leise - wie ichs mag. Dann die Gedanken, die Aufgaben, die man lange schon vor sich her geschoben hat. Plötzlich ist Mittag und die Sonne lacht dazu. Ein paar nette Menschen im Netz, am Phone, in den Gedanken. Bilder, Termine und Einkäufe sortiert. Dem Nachmittag entgegen hoffen. Türen öffnen sich und bleiben verschlossen. Dann die Bilder zum Abend sortiert und alle Viere von sich gestreckt. Überraschungsgäste in Gedanken, im Netz und Frieden breitet sich aus. Nach der inneren Verkrampfung der Gedanken, ein wenig Frieden im Hirn - doch die Seele tobt. Lass dich nicht einlullen... derweil fliegen flügge Gedanken an Damals davon und hoffen auf ein mögliches Morgen, das immer unwarscheinlicher wird, bei der Kassenlage - die mich immer verarschenden Gedanken obliegen doch der Realität und den Menschen, die hoffen, dass ich aufgebe. Aber ich tu ihnen den Gefallen nicht. diesen Gefallen niemals. Denn im Kassensturz liegen auch positive Einnahmen und die überwiegen. Das unendliche Vertrauen der mir anvertrauten Menschen, die überraschenden Liebesbeweise, die klebrigen Hände, das aufgeregte "schau mal" als Teilhabe an der Unenendlichkeit Gottes durch den Blick eines Kindes. So ermöglicht der Kassensturz am Ende des Freiatages einen beruhigten Seufzer - alles wird gut.

18.2.2021 Es ist Donnersday - Sonnenday strahlt stahlhart durchs Fenster. Wasser tropft in Rinnen, gleich den nächtlichen Gedanken, die lichtdurchwoben von mir schwinden, denn durch dunklen Kaffee und hell knackige Brötchen im Morgenduft des nahenden Frühlings überlagert der Gedanke an einen neuen Tag die Nachtgespenster. Da wo grade nix ging, bimmelt, schrillt und rappelt frisch aufgeladen und gestärkt die Tagesaufgabe. Trotz Corona und Krankschreibungseinschränkung gilt es Geburtstagen lieber Menschen zu huldigen und vogelfreie Gedanken schweben zu lassen. Gemeinsam einen Tag zu beginnen ist ein großes, ehernes Geschenk -  dem sei Gott meine Anne angedacht. Und auch die Menschenkinder, die auf Arbeit und Lehre sich befinden. Dann denen, die vertrauensvoll sich Kinder auf Zeit nennen und nunmehr baldschon flügge Flüge selbst entwickeln - mich heute früh auf manchen Gedankenflug mitgenommen haben. Unendliche Weiten contra unendliche Einschränkungen - wo Reibungsenergie verloren geht verliert die Welt. Creator der Weltgedanken sind uns zwar durch Lock Down und der mittlerweile 2tägigen Fastenzeit bewusster geworden... doch hoffentlich war das Intermezzo, kein Intermezzi - hoffentlich taut der Seelenschutzschnee nicht zu schnell in der Sonnenheiterkeit - lass mir noch ein wenig Zeit. Für mich. Dann habe ich auch wieder Kraft. Für uns und unseren Sonnenday.

17.2.2021 Es ist n Mittwoch - alles Asche oder nicht? Eher Schneeweißchen draußen und Sonne dazu. 3 Grad und gestern noch -17; so schnell geht´s. Letztes Jahr die Passionszeit mit erstem Lock down verhagelt - zum ersten Mal Ostern einfach "ver-wirrt". Doch Jesus lässt sich nicht impfen von "wirren" Gedanken und verschachtelten Informationen, wo am Ende des zweiten Lockdowns ohne Weihnachten und Fasching nur noch das Überleben der Traditionen gepriesen wird. Ein Lock down aufs Wesentliche ermöglicht viele Gedanken und Gefühle. Tiefer geht´s nimmer... Dann der Ruf nach Entschleunigung in unser "ver-wirrten" Zeit. Jetzt schon zwei Mal dem nachgekommen, doch kommen wir damit klar? Ökonomisch, sozial oder vernichten wir uns und unsere Möglichkeiten durch Zeit vertreiben, Zeit verbringen, Zeit totschlagen?

Carpe diem - ich nutze die Zeit und lebe.

Mit meiner Frau. Mit unseren Kindern. Mit den Möglichkeiten doch ein wenig Freude mit Freunden zu teilen. Ein Geschenk, eine Whats App Story, ein spontaner Gruß vor der Tür...

Doch die Kids, die Aufgaben und das Drumherum meiner Arbeit ist komplexer geworden. Gefährlich und ungreifbar. Dunkle Gedankenwolken schieben sich immer wieder vor meine inneren Betrachtungen und draußen liegt Schnee und es scheint die Sonne....